Das Bruttogehalt ist die wichtigste Zahl bei Gehaltsverhandlungen – und gleichzeitig die, die dich am meisten taueschen kann. Denn zwischen dem, was im Vertrag steht, und dem, was du ausgeben kannst, liegt eine Luecke von 30 bis 50 Prozent. Bei einem Bruttogehalt von 4.000 Euro bedeutet das: Du siehst nur 2.400 bis 2.800 Euro auf deinem Konto.
Warum ist das fuer dich wichtig? Wenn du ein Jobangebot bekommst oder um eine Gehaltserhoehung verhandelst, musst du immer in Netto denken. Eine Gehaltserhoehung von 500 Euro brutto bringt dir real nur etwa 250-300 Euro mehr pro Monat. Umgekehrt: Wenn du eine bestimmte Summe zum Leben brauchst, musst du entsprechend hoeher verhandeln. Unser Rechner zeigt dir genau, welches Brutto du brauchst, um dein Wunsch-Netto zu erreichen.
Praktischer Tipp: Verhandle immer brutto, aber denk in netto. Und vergiss nicht: Auch Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und Boni werden versteuert – oft sogar hoeher, weil sie in einem Monat ausgezahlt werden. Bei 3.000 Euro Weihnachtsgeld bleiben dir vielleicht nur 1.600 Euro uebrig.